News

Forum

Forum-Breadcrumbs - Du bist hier:ForumERCI FANFORUM: Der ERC IngolstadtKader 26/27
Bitte oder Registrieren, um Beiträge und Themen zu erstellen.

Kader 26/27

VorherigeSeite 10 von 13Nächste
Zitat von Thunder am 18. Februar 2026, 10:46 Uhr
Zitat von ... am 18. Februar 2026, 10:40 Uhr
Zitat von Thunder am 18. Februar 2026, 10:34 Uhr

Hauf laut Eisblog zu Krefeld.

https://x.com/i/status/2024036078894641496

Wahrscheinlich Ligenunabhängig mit der Hoffnung weiter Del zu spielen.

Ja, verständlicher Move von Hauf. In die Heimat und potentiell die Chance auf DEL.

Bin gespannt was bei uns auf dem U23 Sektor passiert. Momentan hat man Tropmann und Schindler. Pul mal ausgeklammert.

Schindler finde ich nicht DEL reif. DEL2 auch keinen Input aufs Spiel. Pul spielt in einer der besten Junioren Liga, aber auch keine Herren. In Weiden letzte Saison Input als er mit Imports in der 1-2Reihe gespielt hat. Nach der WM auch nicht mehr so.Bin gespannt ob er zurück kommt. Und noch mehr gespannt wen TR noch verpflichten kann.

Robinson hat auf diesen Beitrag reagiert.
Robinson

So Deutschland darf nach Hause fahren. Mit 2 Siegen ins Viertelfinale gekommen,  das musst du erst schaffen. Ich denke das bestmögliche aus mit der Mannschaft erreicht. Mehr ist halt nicht drin mit diesen Spielern und Goldi hat es im TV gesagt, der Verband und die Liga muss die AL reduzieren da wir keine alternativen haben und auch weniger Einbürgerungen zulassen. Genau das sage ich auch schon immer.

 

Ansonsten braucht man sich nicht zu wundern wenn wir so spielen wie diese Olympischen Spiele.

Ach ja Power Play, das können wir nicht. Warscheinlich spielen es diese Spieler auch nur zu selten in ihren Vereinen

falco hat auf diesen Beitrag reagiert.
falco

Ich habe heute mal das Eisblog Team gefragt ob sie was wissen ob bei den AL eine Reduzierung und bei den U23/U24 Spielern eine Änderung zur kommenden Saison ansteht, da hier vor ein paar Wochen ein User gemeint hatte das da was kommt.

Also Simon sagte das sie nichts davon wüssten. Wird wohl so bleiben wie gehabt.

Zitat von Robinson am 18. Februar 2026, 14:50 Uhr

So Deutschland darf nach Hause fahren. Mit 2 Siegen ins Viertelfinale gekommen,  das musst du erst schaffen. Ich denke das bestmögliche aus mit der Mannschaft erreicht. Mehr ist halt nicht drin mit diesen Spielern und Goldi hat es im TV gesagt, der Verband und die Liga muss die AL reduzieren da wir keine alternativen haben und auch weniger Einbürgerungen zulassen. Genau das sage ich auch schon immer.

 

Ansonsten braucht man sich nicht zu wundern wenn wir so spielen wie diese Olympischen Spiele.

Ach ja Power Play, das können wir nicht. Warscheinlich spielen es diese Spieler auch nur zu selten in ihren Vereinen

Denke das war’s dann auch für Kreis. Ein Rücktritt wäre angebracht. Für die die schreiben „war doch ok mit 2 Siegen, mit der Mannschaft ist nicht mehr drin etc.“ - sorry das ist mir zu einfach. Man kann ausscheiden aber das wie ist die Frage, und leider stand in keinem Spiel wirklich ein Team auf dem Eis, kein Kampfgeist und kein Powerplay.

lospablos, e-panther und falco haben auf diesen Beitrag reagiert.
lospablose-pantherfalco
Conboy

Nominell gesehen war es die beste Deutsche Nationalmannschaft aller Zeiten, aufs Eis hat man das aber eben nur bedingt gebracht. Im Ergebnis ist ein Ausscheiden im Viertelfinale natürlich okay. Ich kann aber nachvollziehen, wenn der eine oder andere ob der Performance etwas enttäuscht ist. Natürlich kann man jetzt im Nachhinein über einzelne Nominierungen diskutieren. Ich bleibe dabei, dass keine davon einen nennenswerten Unterschied gemacht hätte.

Wenn man das deutsche Eishockey nachhaltig stärken will, dann muss man strukturell etwas ändern und damit meine ich keine Alibiaktionen wie eine Herabsetzung von ALs in der DEL. Dadurch wird doch kein einziges zusätzliches Talent generiert. Hier geht es um Infrastruktur, Trainingsbedingungen etc. Da ist man aus einer Ingolstädter Perspektive mit zwei Eishallen und DNL Team vielleicht auch etwas geblendet. Aber in weiten Teilen Deutschlands werden Eishallen geschlossen. Nachwuchs wird im Breitensport generiert und hier ist die Entwicklung in Deutschland schlecht. Die Gründe dafür mögen politisch nachvollziehbar und durch die Vereine nicht zu ändern sein, aber hier müsste man ansetzen und gegenüber der Politik die gesellschaftliche Bedeutung des Sports stärker artikulieren. Im Prinzip ist das ja auch keine Entwicklung die auf Eishockey beschränkt ist. Schaut euch einfach mal die Entwicklung des  Medaillenspiegels in den letzten Jahren und Jahrzehnten an. Wenn man da als Gesellschaft etwas ändern möchte, dann muss man dem Sport einfach eine höhere Bedeutung beimessen und eben auch entsprechend investieren. Wenn nicht, muss man sich halt damit abfinden, dass Deutschland nach und nach keine Sportnation mehr sein wird - völlig egal ob im Eishockey oder in anderen Bereichen.

lospablos und ... haben auf diesen Beitrag reagiert.
lospablos...

Wenn man sich Kanada vs. Tschechien ansieht dann merkt man recht schnell, dass wir da mal so gar nichts zu suchen haben. Das sind einfach Welten!

lospablos hat auf diesen Beitrag reagiert.
lospablos

"Beste deutsche Mannschaft" ist vermutlich der falsche Begriff zu früh benutzt. Die beste Ansammlung an deutschen Spieler trifft es wohl eher. In weiten Teilen fehlte hier der Wille wie in 2018 und die NHL Spieler wurden überspielt.

Die Erwartungen wurden hier bewusst auf schwer Ereichbares gehoben deshalb macht es auch Sinn entäuscht zu sein.

Man hört aber immer wieder das Draisaitl und Stützle verletzt spielten da kann man ihnen dann nichts vorwerfen.

Leider war es wohl auch nicht genug um Samanski, Reichel und Stachowiak in die NHL zu bekommen

lospablos hat auf diesen Beitrag reagiert.
lospablos

Zu Olympia: Das "stärkste" deutsche Eishockey-Team aller Zeiten hat für mich auf ganzer Linie enttäuscht. Was weniger an den Spielern lag, vielmehr am Coaching und auch an der Kaderauswahl. Die Mitnahme von Wissmann war ein eklatanter Fehler, Das Duo Müller/Wissmann hatte zum Schluß eine Bilanz von -6. Darüber hinaus hat man die Draisaitl-Reihe mit teilw. über 30 min Eiszeit schlicht kaputt gespielt. Für mich war kein Plan erkennbar, außer Leon aufs Eis, der wird es schon richten.Mein Fazit: Ich zweifle wirklich, ob Kreis der richtige Bundestrainer ist.

Zum generellen Problem des Sports und speziell im Bereich Eishockey. Unser geliebter Sport wird immer eine Randsportdasein fristen. Dafür ist der Fussball zu mächtig und zu allgegenwärtig. Um nur mal die Relationen im Vergleich zu Kanada zusehen: Eine in der Größe vergleichbare Stadt wie Ingolstadt hat in Kanada 13 (!) Eisflächen, wobei 3 Flächen das ganze in Betrieb sind. Bereist ab dem 8. Lebensjahr werden Talente zusammengezogen und intensiv ausgebildet. Equipment bekommst du in Shops von der Größe eines Aldi in Deutschland. Man wird in Kanada kaum einen Jungen finden, der nicht Eishockey spielt.

Das andere Problem in Deutschland ist sozialer Natur. Welche Eltern können sich einen eishockeyspielenden Sohn leisten oder gar zwei Söhne? Das können nur noch gutverdienende Eltern, die aber im Normalfall ihre Kinder nicht als zukünftige Sportprofis sehen. Bei diesen Kindern geht im Zweifelsfall immer die Schule vor dem Sport. Dort wo der Sport der Kinder im Mittelpunkt steht, wird dies als Möglichkeit gesehen über eine mögliche Sportkarriere den sozialen Aufstieg der gesamten Familie zu ermöglichen. Diese Kinder spielen aber Fußball oder Basketball, aber kein Eishockey, weil es die Eltern nicht bezahlen können und auch keinen Bezug zu unserem Sport haben.

Viele unserer heutigen deutschen Profis kommen aus echten Eishockeyfamilien, wo der Vater oder gar der Opa schon auf Schlittschuhen unterwegs war.

Last but not least: Ohne Unterstützung der Eltern geht gar nichts, da reicht es eben nur zum örtlichen Dorfverein im Fußball. Denn alles andere setzt voraus, die Kinder müssen zum Training gefahren und von dort geholt werden. Dazu sind die wenigsten Eltern bereit, bzw. haben überhaupt die Zeit dazu, insbesondere, wenn beide Elternteile berufstätig sind.

Mein Fazit: Deutschland wird keine Sportnation sein, bzw. die Erfolge werden sich auf wenige Sportarten beschränken. Eishockey sehe ich dabei ganz weit hinten. Leider!

Julian, e-panther und 2 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
Juliane-panther...Conboy
Zitat von super7 am 18. Februar 2026, 20:01 Uhr

Zu Olympia: Das "stärkste" deutsche Eishockey-Team aller Zeiten hat für mich auf ganzer Linie enttäuscht. Was weniger an den Spielern lag, vielmehr am Coaching und auch an der Kaderauswahl. Die Mitnahme von Wissmann war ein eklatanter Fehler, Das Duo Müller/Wissmann hatte zum Schluß eine Bilanz von -6. Darüber hinaus hat man die Draisaitl-Reihe mit teilw. über 30 min Eiszeit schlicht kaputt gespielt. Für mich war kein Plan erkennbar, außer Leon aufs Eis, der wird es schon richten.Mein Fazit: Ich zweifle wirklich, ob Kreis der richtige Bundestrainer ist.

Zum generellen Problem des Sports und speziell im Bereich Eishockey. Unser geliebter Sport wird immer eine Randsportdasein fristen. Dafür ist der Fussball zu mächtig und zu allgegenwärtig. Um nur mal die Relationen im Vergleich zu Kanada zusehen: Eine in der Größe vergleichbare Stadt wie Ingolstadt hat in Kanada 13 (!) Eisflächen, wobei 3 Flächen das ganze in Betrieb sind. Bereist ab dem 8. Lebensjahr werden Talente zusammengezogen und intensiv ausgebildet. Equipment bekommst du in Shops von der Größe eines Aldi in Deutschland. Man wird in Kanada kaum einen Jungen finden, der nicht Eishockey spielt.

Das andere Problem in Deutschland ist sozialer Natur. Welche Eltern können sich einen eishockeyspielenden Sohn leisten oder gar zwei Söhne? Das können nur noch gutverdienende Eltern, die aber im Normalfall ihre Kinder nicht als zukünftige Sportprofis sehen. Bei diesen Kindern geht im Zweifelsfall immer die Schule vor dem Sport. Dort wo der Sport der Kinder im Mittelpunkt steht, wird dies als Möglichkeit gesehen über eine mögliche Sportkarriere den sozialen Aufstieg der gesamten Familie zu ermöglichen. Diese Kinder spielen aber Fußball oder Basketball, aber kein Eishockey, weil es die Eltern nicht bezahlen können und auch keinen Bezug zu unserem Sport haben.

Viele unserer heutigen deutschen Profis kommen aus echten Eishockeyfamilien, wo der Vater oder gar der Opa schon auf Schlittschuhen unterwegs war.

Last but not least: Ohne Unterstützung der Eltern geht gar nichts, da reicht es eben nur zum örtlichen Dorfverein im Fußball. Denn alles andere setzt voraus, die Kinder müssen zum Training gefahren und von dort geholt werden. Dazu sind die wenigsten Eltern bereit, bzw. haben überhaupt die Zeit dazu, insbesondere, wenn beide Elternteile berufstätig sind.

Mein Fazit: Deutschland wird keine Sportnation sein, bzw. die Erfolge werden sich auf wenige Sportarten beschränken. Eishockey sehe ich dabei ganz weit hinten. Leider!

Perfekt geschrieben!

Conboy

@super7: Absolut. Sich mit Kanada zu vergleichen ist illusorisch. In Kanada gibt es mehr registrierte Eishockey Schiedsrichter als wir in Deutschland Spieler haben. Einfach mal zum Vergleich. Es gibt ständig und überall öffentliche Shinny-Zeiten. Eishockey ist allgegenwärtig.

Trotzdem sehe ich die Entwicklung derzeit problematisch. Tendenziell werden die ohnehin schon wenigen Eisflächen ja sogar geschlossen, aufgrund hoher Betriebskosten und/oder notwendiger Renovierungen. So werden die von dir beschriebenen Probleme im Bereich der Zugänglichkeit halt nochmal größer. Da rauszukommen, ist eine enorm schwierige Aufgabe. Da finde ich im Vergleich die Diskussion, ob man jetzt die AL in der DEL um eine Position erhöht oder nicht, schlicht unerheblich.

VorherigeSeite 10 von 13Nächste