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Kader 26/27

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Bin ich der gleichen Meinung.

Am Ende setzt sich Talent immer durch.

Der nächste deutsche Connor MC David wird nicht übersehen weil zu viele ALs in der Liga sind sondern höchstens weil seine Eltern für ihn das Training nicht bezahlen können oder nicht wollen.

Eine Reduzierung der Als würde nur die Qualität der Liga heruntersetzen und die Lücke der Top 4 (da sich dort dann alle guten deutschen sammeln) zu den anderen Standorten noch größer machen.

Robinson, lospablos und Conboy haben auf diesen Beitrag reagiert.
RobinsonlospablosConboy

Klar haben wir in Deutschland nicht die Möglichkeiten Talente im Eishockey hervorzubringen, wie es bspw. in Kanada der Fall ist. Die Gründe dafür habt ihr aus meiner Sicht schon sehr treffend beschrieben. Was aber nicht der Fall ist, ist aktuell fehlendes Interesse, zumindest in Städten, in denen Eishockey im Blick ist. Sonntags zur Laufschule beim ERC ist immer so viel los, dass sie teilweise garnicht wissen wie sie die Gruppen einteilen sollen, weil alle schon ziemlich voll sind. Das zieht sich auch durch die U-Mannschaften durch. Dennoch sind natürlich die Voraussetzungen nicht zu vergleichen mit denen in Eishockeynationen.

Aber zum Olympia-Team: Strukturelle Probleme waren es aus meiner Sicht nicht, die dazu geführt haben, dass Deutschland leider ziemlich glanzlos war. Es war ganz klar zu sehen, dass zu keiner Minute eine Mannschaft auf dem Eis Stand. Die DEL Spieler wurden intern und extern durch die Medien als eine Art Flaschenträger für die NHL Spieler tituliert. Es wurde durchgängig nur von den NHL Spielern gesprochen und sogar offen gesagt, dass diese Jungs es reißen müssen, aber ja jeder im Team seinen Beitrag leisten muss.
Wie fühlt man sich dann als DEL Spieler? Wo soll da Selbstvertrauen herkommen, wenn man denkt, man muss jetzt kurzzeitig auf dem Eis für Entlastung sorgen, damit es im nächsten Wechsel die überspielten NHL Profis richten sollen? Dazu wurden manche nie eingesetzt und andere dafür immer, obwohl sie ganz offensichtlich (noch) nicht weit und fit genug waren, um bei den olympischen Spielen zu spielen. --> Wissmann

Es gibt andere Teams, die von den Voraussetzungen nicht besser dastehen, als wir: Z.B. die Slowakei und mit Abstrichen auch die Schweiz. Ja, gerade bei der Schweiz hatte man auch viel zu hohe Erwartungen, aber auch die standen einfach viel mehr als Team auf dem Eis und nicht nur eine Ladung Einzelkönner. Für mich hat von vorne bis hinten die Taktik, die Motivation, der Wille, der Teamgeist, ja praktisch einfach ein Plan gefehlt.

Lest Euch mal den Artikel durch. Der beschreibt es für mich sehr passend:

https://www.kicker.de/eine-suche-nach-gruenden-fuer-das-deb-aus-1194668/artikel

Robinson und Conboy haben auf diesen Beitrag reagiert.
RobinsonConboy
Zitat von lospablos am 19. Februar 2026, 8:26 Uhr

Klar haben wir in Deutschland nicht die Möglichkeiten Talente im Eishockey hervorzubringen, wie es bspw. in Kanada der Fall ist. Die Gründe dafür habt ihr aus meiner Sicht schon sehr treffend beschrieben. Was aber nicht der Fall ist, ist aktuell fehlendes Interesse, zumindest in Städten, in denen Eishockey im Blick ist. Sonntags zur Laufschule beim ERC ist immer so viel los, dass sie teilweise garnicht wissen wie sie die Gruppen einteilen sollen, weil alle schon ziemlich voll sind. Das zieht sich auch durch die U-Mannschaften durch. Dennoch sind natürlich die Voraussetzungen nicht zu vergleichen mit denen in Eishockeynationen.

Aber zum Olympia-Team: Strukturelle Probleme waren es aus meiner Sicht nicht, die dazu geführt haben, dass Deutschland leider ziemlich glanzlos war. Es war ganz klar zu sehen, dass zu keiner Minute eine Mannschaft auf dem Eis Stand. Die DEL Spieler wurden intern und extern durch die Medien als eine Art Flaschenträger für die NHL Spieler tituliert. Es wurde durchgängig nur von den NHL Spielern gesprochen und sogar offen gesagt, dass diese Jungs es reißen müssen, aber ja jeder im Team seinen Beitrag leisten muss.
Wie fühlt man sich dann als DEL Spieler? Wo soll da Selbstvertrauen herkommen, wenn man denkt, man muss jetzt kurzzeitig auf dem Eis für Entlastung sorgen, damit es im nächsten Wechsel die überspielten NHL Profis richten sollen? Dazu wurden manche nie eingesetzt und andere dafür immer, obwohl sie ganz offensichtlich (noch) nicht weit und fit genug waren, um bei den olympischen Spielen zu spielen. --> Wissmann

Es gibt andere Teams, die von den Voraussetzungen nicht besser dastehen, als wir: Z.B. die Slowakei und mit Abstrichen auch die Schweiz. Ja, gerade bei der Schweiz hatte man auch viel zu hohe Erwartungen, aber auch die standen einfach viel mehr als Team auf dem Eis und nicht nur eine Ladung Einzelkönner. Für mich hat von vorne bis hinten die Taktik, die Motivation, der Wille, der Teamgeist, ja praktisch einfach ein Plan gefehlt.

Lest Euch mal den Artikel durch. Der beschreibt es für mich sehr passend:

https://www.kicker.de/eine-suche-nach-gruenden-fuer-das-deb-aus-1194668/artikel

Ja eine sehr gute Analyse vom Kicker. Ich gebe Ihnen in allem Recht und am Ende heißt es eigentlich das Kreis gehen muss da es die Fehler vom Trainer Team waren und es zu viele einfach sind!

super7, lospablos und Conboy haben auf diesen Beitrag reagiert.
super7lospablosConboy

Die Analyse im Kicker ist absolut korrekt. Das Trainerteam hat zu viele Fehler gemacht:

  • Falsche Nominierungen. speziell in der Defensive, Stichwort: Wissmann!
  • Falsche Aufstellung (z.B. Stachowiak)
  • Keine erkennbare Taktik außer: Leon aufs Eis
  • Mangelhafte Teambildung
  • etc.

Die Chance zumindest auf das Halbfinale war gegeben, dazu hätte es aber eines anderen Trainerstabes bedurft. Ich hatte bereits nach der letzten WM in Dänemark so meine Zweifel an Kreis. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, Kreis stellt zu sehr nach persönlichen Vorlieben auf, statt nach Leistung zu gehen.

Die Konsequenz kann nur heißen: Kreis muß weg!

Conboy hat auf diesen Beitrag reagiert.
Conboy

Der Kreis muss sich – wie jeder Bundestrainer nach einem großen Turnier – Fragen und Kritik gefallen lassen. Aber wenn wir ehrlich sind, dann gilt das nicht nur ihm. Das gilt dem gesamten DEB, inklusive sportlicher Führung und Kaderplanung.

Gerade beim Olympia- bzw. DEB-Thema wird mir die Debatte oft zu kurz geführt: Da wird jetzt „schön brav“ auf den Cheftrainer eingedroschen, weil das am einfachsten ist – ohne das große Ganze mitzudenken. Und das große Ganze ist nun mal: Anspruch, Erwartungshaltung und Realität klaffen bei uns (und ja: auch bei uns Fans) spürbar auseinander.

Natürlich kann man einzelne Entscheidungen von Kreis hinterfragen. Man kann auch kritisch fragen, welchen konkreten Mehrwert ein so großer Trainerstab bringt – zum Beispiel drei Assistenzcoaches – wenn am Ende der Eindruck entsteht, dass sie auf das Spielgeschehen praktisch keinen sichtbaren Einfluss haben. Aber selbst diese berechtigte Frage führt nicht automatisch zu der Schlussfolgerung: „Trainer raus, dann wird’s besser.“

Denn was ist denn die nüchterne Realität? Das realistische Ziel – Viertelfinale – wurde erreicht. Alles, was darüber hinausgeht, ist in einem K.-o.-Spiel immer möglich, aber eben nicht planbar. Mehr war (und wäre) angesichts der Fehler, die im System gemacht wurden, weder zwingend gerechtfertigt noch verlässlich „drin“. Wenn wir so tun, als wäre alles unter Halbfinale ein Skandal, dann machen wir uns selbst etwas vor.

Und damit komme ich zum Kern: Es ist für mich schlicht hanebüchen, jetzt den Kopf von Kreis zu fordern, als wäre er der Hauptgrund, warum Deutschland nicht dauerhaft zur Weltspitze gehört. Wenn man der bitteren Realität ins Auge sieht, ist der DEB infrastrukturell aktuell kein Top-6-Land, das regelmäßig um Titel und Medaillen spielen kann. Dafür fehlen in Summe Breite, Tiefe, Entwicklungspfade, Konkurrenzdruck auf jeder Position – und am Ende auch die Selbstverständlichkeit, über Jahre konstant auf Topniveau zu liefern.

Kritik: ja. Analyse: unbedingt. Aber die Forderung nach einem Bauernopfer ersetzt keine Strukturarbeit. Wenn der DEB wirklich den nächsten Schritt machen will, dann muss die Debatte weniger darum kreisen, wer an der Bande steht – und mehr darum, warum wir uns regelmäßig in eine Erwartungshaltung hineinreden, die unser Unterbau (noch) nicht hergibt.

Zitat von markus am 19. Februar 2026, 15:07 Uhr

Der Kreis muss sich – wie jeder Bundestrainer nach einem großen Turnier – Fragen und Kritik gefallen lassen. Aber wenn wir ehrlich sind, dann gilt das nicht nur ihm. Das gilt dem gesamten DEB, inklusive sportlicher Führung und Kaderplanung.

Gerade beim Olympia- bzw. DEB-Thema wird mir die Debatte oft zu kurz geführt: Da wird jetzt „schön brav“ auf den Cheftrainer eingedroschen, weil das am einfachsten ist – ohne das große Ganze mitzudenken. Und das große Ganze ist nun mal: Anspruch, Erwartungshaltung und Realität klaffen bei uns (und ja: auch bei uns Fans) spürbar auseinander.

Natürlich kann man einzelne Entscheidungen von Kreis hinterfragen. Man kann auch kritisch fragen, welchen konkreten Mehrwert ein so großer Trainerstab bringt – zum Beispiel drei Assistenzcoaches – wenn am Ende der Eindruck entsteht, dass sie auf das Spielgeschehen praktisch keinen sichtbaren Einfluss haben. Aber selbst diese berechtigte Frage führt nicht automatisch zu der Schlussfolgerung: „Trainer raus, dann wird’s besser.“

Denn was ist denn die nüchterne Realität? Das realistische Ziel – Viertelfinale – wurde erreicht. Alles, was darüber hinausgeht, ist in einem K.-o.-Spiel immer möglich, aber eben nicht planbar. Mehr war (und wäre) angesichts der Fehler, die im System gemacht wurden, weder zwingend gerechtfertigt noch verlässlich „drin“. Wenn wir so tun, als wäre alles unter Halbfinale ein Skandal, dann machen wir uns selbst etwas vor.

Und damit komme ich zum Kern: Es ist für mich schlicht hanebüchen, jetzt den Kopf von Kreis zu fordern, als wäre er der Hauptgrund, warum Deutschland nicht dauerhaft zur Weltspitze gehört. Wenn man der bitteren Realität ins Auge sieht, ist der DEB infrastrukturell aktuell kein Top-6-Land, das regelmäßig um Titel und Medaillen spielen kann. Dafür fehlen in Summe Breite, Tiefe, Entwicklungspfade, Konkurrenzdruck auf jeder Position – und am Ende auch die Selbstverständlichkeit, über Jahre konstant auf Topniveau zu liefern.

Kritik: ja. Analyse: unbedingt. Aber die Forderung nach einem Bauernopfer ersetzt keine Strukturarbeit. Wenn der DEB wirklich den nächsten Schritt machen will, dann muss die Debatte weniger darum kreisen, wer an der Bande steht – und mehr darum, warum wir uns regelmäßig in eine Erwartungshaltung hineinreden, die unser Unterbau (noch) nicht hergibt.

Mir ging es hier garnicht um die Erwartungshaltung. Das Minimalziel Viertelfinale wurde erreicht und mehr erwartet (gehofft schon) habe ich vorher garnicht. Aber worum es geht ist in dem Fall einfach das WIE.
Denn sind wir mal ehrlich, Deutschland war von den Viertelfinalisten definitiv die Mannschaft, die am wenigsten als Team gespielt hat. Wie ich oben beschrieben hatte, wurden die NHL Spieler vorne angestellt und alle anderen (zwar nicht wörtlich, aber definitiv sinngemäß) als die "Helfer-Spieler" hingestellt. Selbst für mich als Außenstehender hatte ich das Gefühl, dass keinem der DEL Spieler wirklich Vertrauen ausgesprochen wurde. Das führt natürlich dazu, dass keiner dieser Spieler das abrufen kann, was er eigentlich leisten könnte.

Beim Spiel der Mannschaft war für mich irgendwie keine Linie erkennbar. Wie oft wurde der Puck einfach in die Rundung geknallt, in der Hoffnung, irgendeiner der NHL Profis bekommt ihn und macht bisschen Magic.

Ich möchte überhaupt niemanden als Bauernopfer hinstellen, aber mit dem Kader war einfach mehr drinnen. Zumindest mal besseres Zusammenspiel und ein Auftreten als Team, mit einem klaren Spielstil. Vielleicht nicht mehr, als das Viertelfinale, aber eben ein besseres Spiel.

Genau das muss analysiert werden. Woran lag es, dass das die meisten der anderen Teams hinbekommen haben, Deutschland aber nicht? Nimmt man das Silbermedaillen-Team, hat das schon mal funktioniert. Auch ohne die NHL Stars. Daher fehlt es für mich garnicht am Unterbau, sondern an  der gesamten Einstellung.

Conboy hat auf diesen Beitrag reagiert.
Conboy

@lospablos  ich wüsste jetzt nicht das ich dich direkt angesprochen habe, wenn du dich aber durch meinen Beitrag angesprochen fühlst, dann antworte ich gerne

Ich verstehe dich: Dass das Viertelfinale als Minimalziel erreicht wurde, kann man stehen lassen – aber das „Wie“ darf und muss man trotzdem kritisieren. Dass NHL-Spieler in so einem Turnier mehr Eiszeit und mehr Verantwortung bekommen, ist grundsätzlich normal und auch logisch, das ist erst mal keine Geringschätzung der DEL-Spieler. Problematisch wird es aber dann, wenn es nach außen (und offenbar auch im Spiel) so wirkt, als wären die anderen nur „Mitläufer“ oder reine Helfer. Dann fehlt schnell das Vertrauen, die Spieler agieren vorsichtiger, halten den Puck nicht, trauen sich weniger zu – und genau dadurch können sie ihr eigentliches Niveau nicht abrufen. Ähnlich ist es beim Eindruck „Puck in die Rundung und hoffen, dass einer der NHL-Leute Magie macht“: Dump-ins sind nicht automatisch planlos, das kann ein legitimer Teil eines Spielstils sein. Es sieht aber sofort nach „Hoffnungshockey“ aus, wenn die Abstände nicht passen, keiner konsequent nachsetzt und die Verteidigung nicht nachschiebt – dann ist es kein System, sondern nur ein Befreiungsschlag mit Zufall dahinter.

Deshalb bin ich bei dir: Mit dem Kader hätte man vielleicht nicht zwingend ein besseres Endergebnis „erzwingen“ können, aber man hätte mindestens ein reiferes Auftreten sehen müssen – mehr Linie, mehr Zusammenspiel, klarere Abläufe und über längere Phasen ein echtes Teamgefühl. Und ja, der Verweis aufs Silberteam 2018 ist dabei nur eingeschränkt vergleichbar, weil das damals ohne NHL-Spieler war und die Voraussetzungen komplett andere waren und wir hier auch defintiv "glück" in manchen spielen (bsp. gg. Schweden hatten)– trotzdem kann man es als Beispiel nehmen, dass Deutschland grundsätzlich als Kollektiv mit klaren Rollen und erkennbarem Plan auftreten kann.

lospablos hat auf diesen Beitrag reagiert.
lospablos

Ein reines Trainerbashing ist sicher nicht angebracht. Man muss aber schon miteinbeziehen dass Kreis quasi in Funktion Headcoach UND „Sportdirektor“ agiert hat. Er hat das restliche Trainerteam gewählt und Er hat im Lead die Mannschaft gewählt. Also ist es für mich eben in Summe schon seine Gesamtverantwortung. Das er das dann auch noch so exponiert über die ARD mit „Powerplay - Das beste Eishockeyteam für Olympia“ tut, rückt ihn halt umso mehr in den Fokus. Denn genau das, das beste Team aufs Eis zu bringen ist ihm eben nicht gelungen. Deswegen zur Verantwortung stehen und die Konsequenzen ziehen, alt genug ist er eh und frischer Wind kann nur gut tun.

Conboy

Abt hat in Fischtown verlängert

Zitat von ... am 26. Februar 2026, 18:19 Uhr

Abt hat in Fischtown verlängert

Können halt mittlerweile auch mehr zahlen als sie zugeben wollen. Miele und Hirose hatten sicher auch andere Interessenten 

chris21 hat auf diesen Beitrag reagiert.
chris21
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